Jenseits des spirituellen Hamsterrades


Die meisten Menschen fühlen sich ihrer äußeren Realität völlig ausgeliefert. Es passieren Dinge, mit denen wir irgendwie umgehen müssen, oder wir wollen etwas erleben und müssen dafür Pläne schmieden, Strategien entwickeln und „es möglich machen“. Im gegenwärtigen menschlichen Glaubenssystem ist das völlig normal. Es ist Teil des 3D-Spiels.

Interessant wird es jedoch, wenn wir uns einem spirituellen, multidimensionalen Verständnis der Welt öffnen, in dem das Resonanzgesetz unsere Erfahrungen orchestriert.


Schöpferbewusstsein hat nichts mit Manifestation durch Kontrolle zu tun

Was ich bei der überwiegenden Mehrheit der Menschen in diesem Bereich beobachte, ist, dass sie dieselbe alte Denkweise übernehmen und sie auf ihre spirituelle Praxis anwenden. Sie betreiben die wildesten „Manifestationstechniken” und investieren jede Menge Mühe, um endlich ihre Realität zu kontrollieren – was letztendlich nur eine Fortsetzung der alten Muster und inneren Dynamiken ist. Denn ihr Innenleben, ihr Seinszustand, ihre Herangehensweise an das Leben haben sich im Grunde nicht verändert. Es ist immer noch ich gegen die Welt da draußen, statt dass die Welt da draußen aus der Liebe in mir entspringt. Der innere Kampf um das, was wir wollen und was wir nicht wollen, ist in vollem Gange, wie subtil die Methoden auch sein mögen.

Das Heilen alter Wunden, die Erhöhung der eigenen Schwingung, die Ausrichtung auf ein höheres Ziel… all das kann wunderschön sein. Und doch lohnt es sich zu fragen: Tust du das, weil du es wirklich für dich selbst willst, oder weil du glaubst, dass es notwendig ist? Denn das ist es nicht. Nichts davon ist wirklich erforderlich, um die Veränderungen zu erleben, nach denen du dich sehnst. Es kann funktionieren und wenn es sich für dich gut anfühlt, dann mach weiter so. Aber allzu oft werden diese Ansätze zu einer Falle und die Menschen bleiben im alten Hamsterrad stecken, nur mit einem spirituellen Anstrich.


Was ist nun anders am Schöpferbewusstsein?

Schöpferbewusstsein, der Seinszustand, in den ich meine Klienten hineinbegleite, hat nichts mit Konzepten oder Methoden rund um Manifestation zu tun. Es ist ein Zustand der reinen Präsenz und Widerstandslosigkeit (= Nicht-Anhaftung), der mit einem tiefen inneren Wissen einhergeht, dass Ich der Ursprung meiner eigenen Realität bin, die sich immer wieder neu perfekt auf mich ausrichtet. Aus diesem Wissen heraus sind keinerlei Mühe oder Kontrolle erforderlich – nicht einmal die Kontrolle unseres Fokus, unserer Gedanken oder Emotionen. Und doch (oder gerade deshalb) werden die Impulse, die wir setzen, einfach verwirklicht: Sofortmanifestation, verrückteste Zeitlinienverschiebungen, „Magie” werden normal. Wir sind innerlich ganz anders aufgestellt und erfahren demnach das Leben völlig anders.

Statt zu versuchen, den gefühlten Kontrollverlust zu kompensieren, erkennen wir, dass wir Kontrolle gar nicht brauchen. Wahrhaftige Stabilität und Sicherheit entstehen aus einer tiefen Verbindung mit unserem Selbst, unserer göttlichen Essenz. Und sobald wir dort angekommen sind, zu Hause in uns, entfalten sich Heilung und Integration weiterhin, aber nun als natürlicher Prozess. Es erfordert ein wenig Übung, während einer Welle der Integration nicht in alte Kontrollmuster zurückzufallen. Aber unser inneres Zuhause, unser göttliches inneres Fundament, wird immer stärker und wir sinken tiefer und tiefer in diesen schönen, mühelosen Zustand hinein.


Schöpferbewusstsein ist Spiel

Von hier aus, im Schöpferbewusstsein, fühlt sich alles an wie ein Spiel. Ein Spiel mit dem Leben und der Realität. Und ich bin überzeugt, ich weiß tief in jeder Zelle meines Wesens, dass es genau so sein soll:
Jeder erfährt seinen individuellen Himmel auf Erden und das Leben orchestriert alles für uns. Perfekte Erfahrungen, perfekte Begegnungen, müheloses Entfalten in jedem Moment, während wir einfach dem folgen, was in uns lebendig ist.